Warum so krank?

Das nebenstehende Fassmodell soll die vielfältigen Krankheits-verursachungen darstellen, die letztendlich irgendwann gemeinsam zum Ausbruch einer Erkrankung führen können. Das Fass symbolisiert in diesem Modell die Kapazität unseres Stoffwechsels bzw. unseres Immunsystemes.

Von Geburt an ist das System heute bereits hochbelastet!So werden wir nicht nur mit bestimmten ererbten Schwächen oder Anfälligkeiten geboren, wir bekommen in der Schwangerschaft und später über die Muttermilch eine Vielzahl von Toxinen (Giften) in den Organismus, die heute oft bereits ausreichen, um das Immunsystem zusammenbrechen zu lassen.
Hinzu kommen im Laufe unseres Lebens vielfältigste Einflüsse, beginnend mit den ersten Impfungen, nicht ausgeheilten Infektionen, Nahrungsgiften, Umweltgiften, Radioaktivität, Bodenstrahlung, Arzneimitteln, Kummer, Stress, etc..
Irgendwann (heute oft schon in der frühen Kindheit oder sogar schon bei Säuglingen) ist das System überlastet.


Der Volksmund sagt: „Das Fass ist voll.“

Jetzt kommt noch ein auslösender Reiz hinzu, ein Kummer, Ärger, eine unverträgliche Zahn-füllung, die Ausdünstungen des neuen Teppichbodens, eine unverträgliche Nahrung oder Arznei, etc. und das System bricht aufgrund der Überlastung zusammen und wir werden krank.
Wir erkranken, egal durch welchen Auslöser, im Regelfall an unseren ererbten oder erworbenen Schwachstellen.
Deswegen reagieren unterschiedliche Menschen auf dieselben krankmachenden Faktoren unterschiedlich stark und mit jeweils ganz individuellen Symptomen. Je nachdem wie hoch unsere Vorbelastungen sind und abhängig von unseren persönlichen Schwachstellen (ererbten wie erworbenen Systemschwächen).
Dieses Fassmodell zeigt auch, dass alle Therapeuten auf die Beschwerden einwirken können.
Der Psychotherapeut indem er die seelischen Belastungen des Patienten aufarbeitet, der Toxikologe, indem er die Umweltgifte entfernt, die bei der Erkrankung eine Rolle spielen, der Ernährungswissenschaftler, indem er über eine spezifische Diät die Belastungen aus der Nahrung reduziert, der Physiotherapeut indem er krankmachende Einflüsse durch Verspannungen, falsche Sitzhaltungen etc., reduziert, sogar der Rutengänger, indem er die belastende Bodenstrahlung entfernt.
Alle können sie die Systembelastung möglicherweise unter die „kritische Grenze“ bringen und so zur Beschwerdefreiheit beitragen.


Aber nur wenn wir alle krankmachenden Faktoren beachten und untersuchen, welche der Faktoren beim jeweiligen Patienten die besonders belastenden sind, um dann alle Einflussfaktoren, die sich beseitigen lassen auch wirklich aus dem System zu nehmen, nur dann werden wir dauerhaft zur Gesundheit kommen und nicht bei jeder Kleinigkeit wieder aufs Neue erkranken.

Diese Analyse der krankmachenden Faktoren muss daher am Anfang jeder Therapie stehen!
Seelische Belastungen, Impfungen, Wirbelfehlstellungen, Arzneimittel, Elektrosmog, technische Magnetfelder, Erdstrahlen, falsche Ernährung,Nahrungsgifte u. Nahrungszusätze, Zahnbehandlungsstoffe, Zahnherde.Umweltgifte, Wohngifte, kih dk
Warum erkranken wir?
Im Laufe der Jahre konnte ich feststellen, dass mindestens 50% der Patienten mehr dadurch geholfen wird, dass Ihnen etwas genommen wird (ein unverträgliches Arzneimittel, eine unverträgliche Zahnplombe, ein Genussmittel (Kaffee, Zigaretten, das Formaldehyd aus dem Teppichboden etc.), als dadurch, dass ein zusätzliches Medikament gegeben wird.
Eine der großen Errungenschaften des Begründers der Homöopathie,
Dr. Samuel Hahnemann, war es, in langjährigen Versuchen nachzuweisen, dass jeder Stoff in homöopathischer Aufbereitung jene Beschwerden heilen kann, die er in schädlicher Dosierung (Überdosierung) am menschlichen Organismus erzeugt. Tausende von Stoffen sind heute auf diese Art und Weise von Homöopathen auf der ganzen Welt geprüft worden. Jeder Stoff erzeugt im Durchschnitt 2000 Krankheitssymptome, sowohl psychisch, als auch körperlich. So hat Hahnemann schon vor 200 Jahren darauf hingewiesen, dass zunächst alle krankheitsunterhaltenden (= die Gesundheit verhindernden) Faktoren beseitigt werden müssen, ehe wir auch nur daran denken sollten eine Arznei zu verabreichen (Organon der Homöopathie 6. Auflage, §3, 74, 76, 94, 156, 215, 261).
Um das zuvor Gesagte zu verdeutlichen, möchte ich Ihnen die Geschichte eines Patienten von Dr. Badia erzählen, einem spanischen Arzt, der für seine „komischen“ Diagnosen bekannt war. (aus dem wunderbaren Buch “Störfeld und Herd im Trigeminusbereich“ von Dr. Ernesto Adler):
Als der Kranke, der ihn wegen Magenbeschwerden aufgesucht hatte, alle seine Symptome detailliert geschildert hatte, sagt Dr. Badia zu ihm: „Bitte, wiederholen Sie das alles noch einmal.“ Missmutig, wie nur ein Magenkranker sein kann, begann er seine Geschichte von neuem zu erzählen. Kaum war er fertig, forderte der Arzt ihn wiederum auf, den Bericht zu wiederholen.

Da war die Geduld des Kranken zu Ende. Er brüllte Dr. Badia an: „Ich bin zu Ihnen gekommen, damit Sie mich heilen, aber nicht, damit Sie mich zum Narren halten!“
Der Arzt sagte ruhig: „Sie können ja auch geheilt werden. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als sich den Schnurrbart abzurasieren.“
Damit war die Visite zu Ende. Der Patient verließ unter wüsten Verwünschungen das Haus.
Der Bruder des Patienten, der dabei gewesen war und dem wir diese Geschichte verdanken, überredete den Magenkranken schließlich doch, sich seinen stolzen Schnurrbart abrasieren zu lassen. Wer weiß, wofür es gut ist, meinte er, alles andere hat ja doch nicht geholfen.
Schließlich war dieser zu dem Opfer bereit, der Bart war ab und der Kranke ein paar Tage später tatsächlich geheilt.
Nun wird man denken, das riecht geradezu nach Suggestion – aber weit gefehlt. Diagnose und Therapie waren rein kausal. Den Rest der Geschichte erzählte Dr. Badia später selbst:
Er hatte den Patienten nur deshalb den Bericht so oft wiederholen lassen, weil er bemerkte, dass sich dieser sehr häufig beim Sprechen mit der Zunge über die Lippen fuhr und dabei auch seinen Schnurrbart beleckte. Der scharfsichtige Arzt hatte sofort erkannt, dass diese männliche Zierde gefärbt war:
Die giftige Farbe aber war die Ursache der Magenbeschwerden!
Wie in diesem Beispiel gibt es häufig solche äußeren Faktoren, die eine Erkrankung verursachen. Werden diese nicht beseitigt, kann mit allen Medikamenten dieser Welt der Patient nicht genesen!
Von den meisten heutigen Homöopathen werden diese Zusammenhänge kaum berücksichtigt. Erst langsam beginnen auch die großen Homöopathieschulen die Grundsätze des Begründers der Homöopathie wieder ernst zu nehmen. Die meisten Beispiele, die Hahnemann in seinen Werken angeführt hat, gibt es so in der heutigen Zeit nicht mehr. Fälschlicherweise wurden diese Passagen dann nicht mehr gelehrt, statt sie auf die extrem vielfältigeren Umweltbelastungen der heutigen Zeit zu übertragen.
Die Heilungserfolge meiner Praxis liegen sicher zum einen in dieser komplexen Betrachtungsweise der Erkrankungen begründet, aber auch in der modernen Diagnostik und den umfassenden Therapiemöglichkeiten.

Warum so krank / Radio ZuSa Interview Interview mit Uwe Garbers