Krankheit und Tod durch Arzneimittel

In Deutschland sterben jährlich mehr Menschen durch Arzneimittel, als an Verkehrsunfällen, Krebs, Herzinfarkten, oder irgendeiner anderen Erkrankung. Weit weniger als die Hälfte aller Deutschen sterben eines natürlichen Todes (es gibt Wissenschaftler, die von nur einem Drittel natürlicher Todesfälle ausgehen). Ca. 80% aller Dialysepatienten haben das Versagen der Nierenfunktion dem – oft ärztlich verordneten – Missbrauch von Schmerzmitteln „zu verdanken“. Von den restlichen 20 % ist ein Großteil der Fälle auf den Missbrauch anderer Arzneimittel zurückzuführen. Nur ca. 2-5% der Dialysepatienten kommen infolge einer „natürlichen Erkrankung“ in Behandlung! Dies sind nur einige wenige allarmierende Zahlen, die Sie in der unten angegebenen Literatur nachlesen können.

Ich selber kann in meiner Praxis feststellen, das ca. 60% der Patienten allein dadurch gesunden, das ihnen krankmachende Faktoren, wie – oft völlig überflüssige, oder falsch verordnete – Arzneimittel, krankmachende Zahnlegierungen, Wohngifte, oder auch Genussgifte (wie z.B. Kaffee, Zigaretten…), etc., genommen werden. Bestenfalls muss begleitend eine Entgiftung durchgeführt werden, oder die Abhängigkeit von Arzneimitteln oder Genussgiften zunächst durch begleitende Maßnahmen (z.B. homöopathische Medikamente) gemindert werden. Es handelt sich in diesen Fällen um sogenannte Kunstkrankheiten (Krankheiten die durch Fremdeinflüsse erzeugt werden, siehe hierzu auch: Krankheitsauslösende Faktoren, Impfungen und Impffolgen, Krank durch „Zahnherde“, Amalgam, Palladium & andere Zahnmetalle, sowie Umwelt– und Wohngifte; Formaldehyd, Holzschutzmittel, Chemikalien, Elektrosmog).

Ohne diese Fremdeinflüsse wären wir überhaupt nicht krank geworden! Sie können jetzt fragen, warum diese Zusammenhänge von den meisten Medizinern nicht gesehen werden. Die Antwort ist ganz einfach: Die Einflüsse sind komplex, der Organismus zeigt nicht die eindeutige „Vergiftungssymptomatik“ eines Arzneimittels, einer Zahnlegierung, von Holzschutzmitteln etc., sondern eine Symptomatik, die durch alle Einflüsse zusammen entsteht. Hinzu kommt, das die Symptomatik (außer bei Allergien vom „Soforttyp“) nicht beim ersten Kontakt mit dem „Gift“ auftritt, sondern sich langsam über Wochen, Monate und Jahre entwickelt. Die dann plötzlich auftretenden Magenbeschwerden, der chronische Husten, die Depressionen etc. werden mit dem schon seit Monaten eingenommenen Arzneimittel nicht in Verbindung gebracht.

Selbst dann, wenn die auftretenden Beschwerden unter den Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel aufgeführt sind, geschieht es häufig, dass sogar der behandelnde Arzt diesen Zusammenhang nicht sieht, sondern die Nebenwirkungen eines Medikamentes als neue Krankheit ansieht und dagegen wieder ein Medikament mit neuen Nebenwirkungen verordnet. Der schlimmste Fall, der mir in der Praxis begegnet ist, war ein Patient, der aufgrund eines Asthmas vor vielen Jahren ein Medikament erhalten hat, aufgrund dessen Nebenwirkungen wiederum andere Medikamente mit wieder neuen Nebenwirkungen bekam, so dass er am Ende 21 Arzneimittel einnahm, die nichts mit seiner wirklichen Erkrankung zu tun hatten, sondern nur Nebenwirkungen anderer Arzneimittel „heilen“ sollten.

Was bezeichnet man eigentlich als „Nebenwirkung“?

Ein wesentlicher Unterschied zwischen der Homöopathie und der Schulmedizin besteht darin, dass die Homöopathie ein Arzneimittel dann verordnet, wenn die Gesamtheit seiner Wirkungen mit der der Gesamtheit der Symptomatik einer (natürlichen) Krankheit übereinstimmt, während die Allopathie (Schulmedizin) aufgrund der Verordnung nach Diagnosen (die immer eine Gleichschaltung = Verallgemeinerung darstellen), nur bestimmte Wirkungen eines Arzneimittels will. Die ungewünschten Wirkungen einer Arznei werden dann als „Nebenwirkungen“ (= Wirkungen, die neben der eigentlich gewollten Wirkung auftreten!) tituliert.

Als Beispiel wollen wir die in der Bundesrepublik drei Mal häufiger als in der gesamten USA verordneten Digitalispräparate nehmen. Anwendung lt. „Rote Liste 2002“:

Alle Formen der Herzinsuffizienz, spez. z. Dauerbehdlg., auch b. Herzinsuffizienz m. gestörter Nierenfunktion. Supraventrikuläre tachykarde Arrhythmien.

Nebenwirkungen (lt. „Rote Liste 2002“):

Haut (j) Erytheme (s. j Allergische Reaktionen) Kollagenosen (j) Lupus-erythematodes-like syndrome (s. j Allergische Reaktionen) Augen a) Sehstörungen (z. B. verändertes Farbensehen – Grün/Gelb-Bereich) Nervensystem und Psyche b) Zentralnervöse Störungen (selten psychische Veränderungen [wie Alpträume, Agitiertheit, Verwirrtheit], Depressionen, Halluzinationen, Psychosen) c) Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit Gastrointestinaltrakt d) Inappetenz, Übelkeit, Erbrechen (häufig) e) Diarrhö (selten) f )Abdominelle Beschwerden (selten) g) Mesenterialinfarkt (in Einzelfällen) Endokrinium h) Gynäkomastie (selten) Herz i) Herzrhythmusstörungen (insbes. ventrikuläre Extrasystolen, Kammertachykardie, AV-Block I.–III. Grades) Blut (j) Thrombozytopenie (s. j Allergische Reaktionen) Immunsystem j) Allergische Reaktionen (selten) (Erythem, Lupus-erythematodes-like syndrome, Thrombozytopenie)

Diese ungewollten Wirkungen (= Nebenwirkungen) sind eigentlich schon abschreckend genug, kann man doch aufgrund der, im Verhältnis zur USA, erschreckend hohen Verordnungsmenge vermuten, dass ein Großteil der Patienten diese Medikamente ohne wirkliche Indikation einnehmen. Viel erschreckender wird es, wenn wir dagegenhalten, dass in der Prüfung am Gesunden (=homöopathische Arzneimittelprüfung) 2.870 Symptome (= Arzneimittelwirkungen) festgestellt wurden, davon allein 250 Gemütsveränderungen! (Quelle: RADAR-Repertorium, Version 6.2.4)

Genaugenommen ist es eigentlich unverantwortlich, ein Arzneimittel, über dessen Wirkung (s. Beipackzettel u. Rote Liste) der Therapeut kaum etwas weiß, über Monate und Jahre zu verordnen.

Mancher Arzneimittelmissbrauch würde auch durch die Eindeutschung des Namens bereits gemindert werden können. So würde mancher mit den „Antibiotika“ sicher anders umgehen, wenn auf deutsch „Gegen das Leben“ (Anti = gegen, Bios = Leben) auf der Packung stände.

Dass der laxe Umgang mit „Antibiotika“ aufgrund seiner das Immunsystem schädigenden Wirkung für eine Vielzahl der heutigen chronischen Erkrankungen verantwortlich sind, steht außer Frage. Auch eine die Erbgene schädigende Wirkung wurde inzwischen nachgewiesen.

Um nicht missverstanden zu werden, möchte ich betonen, dass in der Notfallmedizin Antibiotika, Kortikoide, etc. lebensrettend und somit ein Segen für die Menschheit sind.

Der unsinnige Gebrauch bei einer Vielzahl von Erkrankungen, die durch Homöopathie, Akupunktur oder andere Verfahren wirklich geheilt (statt nur unterdrückt/kupiert) werden könnten, ist maßgeblich für die große Zahl chronischer Erkrankungen, unter denen die Bevölkerung leidet und aufgrund derer das Krankenkassensystem zusammenzubrechen droht.


Auch ist zu fragen, warum sich in unserem „Gesundheitswesen“ nicht endlich durchgreifend etwas ändert. Allein die Tatsache, das es auch deshalb eine Zulassungsbeschränkung für Mediziner gibt, weil statistisch jeder neu zugelassene Mediziner Kosten „erzeugt“, statt diese durch Heilerfolge zu reduzieren, zeigt, wie fraglich dieses System geworden ist. Alles zum Schutze des Verbrauchers (Kranken), oder doch eher im Interesse der Pharmalobby?

Warum bekommt nicht jeder alle Wirkungen (= Haupt u. Nebenwirkungen) eines Arzneimittels zu spüren?
Sicherlich haben Sie schon einmal ein Medikament verordnet bekommen, von dem Sie keinerlei Wirkung gespürt haben. Dieses Medikament war eindeutig falsch verordnet. Die „Schwachstelle“ (Erkrankung) Ihres Körpers und der Wirkungsbereich der Arznei waren nicht identisch.

Genauso verhält es sich mit den ungewollten Wirkungen (= Nebenwirkungen) einer Arznei. Haben Sie eine ererbte oder erworbene Schwäche an der Stelle im Organismus, wo die ungewollte Wirkung der Arznei (= Nebenwirkung) angreift, so werden Sie eher mit Symptomen reagieren, als ein anderer Patient, dessen Organsystem an dieser Stelle völlig unbelastet ist. Natürlich spielen auch die Dauer, die Dosierung, sowie mögliche Wechselwirkungen mit anderen Einflüssen (Arzneimitteln, Umweltgiften etc.) eine maßgebliche Rolle. Die homöopathische Prüfung der Arzneimittel beweist aber nicht nur, das die Arzneien weit mehr Wirkungen haben, als auf den Beipackzetteln angegeben werden (sie das obige Beispiel), sondern das früher oder später jeder zumindest mit einigen Symptomen (in diesem Kontext = Nebenwirkungen) reagiert.

Setzen Sie, nachdem Sie diese Zeilen gelesen haben, bitte nicht eigenmächtig Ihre Arzneimittel ab. Sprechen Sie die Problematik mit Ihrem Behandler durch, oder suchen Sie sich einen verantwortungsvollen Therapeuten, mit dem Sie die diese Problematik ausführlich besprechen können.

Quellen: siehe Literaturempfehlungen, Rote Liste 2002, RADAR-Repertorium 6.2.5

Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.
Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

Goethe