Amalgam, Palladium & andere Zahnmetalle

Warum können diese Stoffe zum gesundheitlichen Problem werden?

Wie Sie von Ihrem Goldring am Finger wissen, gibt es verschiedene Reinheitsstufen. Z.B. 333er oder 555er Gold. Da Gold ein sehr weiches Metall ist, müssen ihm andere, härtere Metalle beigemischt werden, damit das Schmuckstück seine Form behält. So ist das auch bei den Zahn-metallen. Die Legierungen, egal ob Amalgam oder Gold, bestehen aus einer mehr oder weniger großen Zahl an Metallen, die unterschiedliche Eigenschaften und Härtegrade haben. Besonders unter dem Einfluß des Speichels und säurebildender Speisen werden immerfort Spuren dieser Metalle, wie auch anderer Zahnersatzstoffe ausgewaschen und zum Teil direkt über die Mundschleimhaut, zum Teil über den Verdauungstrakt vom Körper aufgenommen.

Dieser Effekt wird durch den verstärkten Elektrolytfluss zwischen unterschiedlichen Legierungen noch massiv erhöht. Hier wird oft auch vom „Batterieeffekt“ gesprochen, da oft sogar messbare Stromflüsse auftreten. Entscheidend für eine hierdurch bedingte Erkrankung ist jedoch die Aufnahme der Zahnmaterialien durch die Mundschleimhäute, bzw. den Verdauungstrakt, aber auch über die Dentinkanälchen des Zahnes selbst.

Ich möchte an dieser Stelle unbedingt feststellen, dass natürlich auch nichtmetallene Zahnmaterialien, wie Kunststoffe, Kleber etc. über ihre flüchtigen Substanzen und die Abrasion (Abnutzung des Materials mit dadurch bedingtem Eintrag in den Organismus) zu Erkrankungen massivster Art führen können.

Mindestens bei Patienten mit Vorerkrankungen sind deshalb die Zahnmaterialien, die der Zahnarzt verwenden darf, unbedingt mit dem behandelnden Homöopathen abzusprechen.

Drei Wege zur Erkrankung durch Zahnmaterialien

Die Aufgenommenen Stoffe (der Zahnlegierungen, Kunststoffe, Kleber, etc.) können allergische Reaktionen hervorrufen. Hier gibt es die allergischen Reaktionen von „Sofort-Typ“ und jene vom „Spät-Typus“, die erst nach Tagen oder Wochen auftreten. Die sofort auftretenden Reaktionen werden, sofern sie denn nur massiv genug sind, im Regelfall erkannt und das auslösende Material wieder entfernt. Bei Reaktionen, die nach Tagen oder Wochen auftreten, wird der Zusammenhang zu den Zahnmaterialien oft nicht hergestellt, und deshalb werden die auftretenden Beschwerden häufig falsch behandelt und natürlich nicht geheilt (z.B. Schleimhautentzündungen bis hin zum Morbus Crohn).

Die zweite Möglichkeit durch die Zahnmaterialien zu erkranken besteht darin, daß sozusagen eine ungewollte Arzneimittelprüfung durchgemacht wird. So wie die Homöopathen seit 200 Jahren die Wirkung ihrer Arzneien prüfen, indem sie feststellen welche Krankheitssymptome im psychischen wie im körperlichen auftreten, wenn die Prüfsubstanz einem gesunden Menschen über einen längeren Zeitraum in kleinster Dosierung verabreicht wird (s. Kurzinformation über die Klassische Homöopathie), so findet diese Prüfung bei den Zahnmaterialien unbewußt und ungewollt im Laufe der Zeit statt. Nach und nach entwickelt der Organismus immer mehr Störungen, die eigentlich auf der Arzneiwirkung z.B. der Gold– oder Amalgamlegierung beruhen.

Die Problematik dieser Beschwerden besteht darin, dass sie erst nach Monaten oder Jahren schleichend beginnen.

Nur ein Homöopath, der die „Mittel– od. Prüfungsbilder“ dieser Zahnmaterialien kennt, kann diesen Zusammenhang deuten und wird dann auf die Entfernung der entsprechenden Materialien drängen, da sonst eine Heilung nicht möglich ist!

Die dritte Möglichkeit über eingesetzte Zahnmaterialien zu erkranken besteht in der Vergiftung. Besonders Quecksilber und Zinn, die vor allem in Amalgamlegierungen enthalten sind, sind hochgiftige Substanzen. Der Zahnarzt muß das Amalgam als Sondermüll entsorgen, damit es auf keinen Fall in die Umwelt gelangt.

Auch hier treten die Beschwerden oft erst nach Jahren auf, da der Organismus die Schwermetalle zunächst im Fettgewebe und in den Knochen einlagert. Erst wenn nach Jahren diese Depots voll sind, bleiben die Substanzen im aktiven Stoffwechsel und führen zu massiven Beschwerden, bis hin zur Multiplen Sklerose. Auch hier wird nur ein Toxikologe, oder ein entsprechend ausgebildeter Homöopath die Zusammenhänge erkennen können.

Die ganze Problematik wird dadurch noch verstärkt, dass natürlich häufig eine, zwei, oder sogar alle der oben angeführten Bedingungen gemeinsam auftreten und es – bis heute nur teilweise aufgeklärte – Wechselwirkungen mit anderen Giften (z.B .Formaldehyd) gibt.

Nur ein mit diese Problematik vertrauter Therapeut ist in der Lage diese Zusammenhänge aufzuklären und damit Besserung oder Heilung zu erreichen.

Auch sollten Sie die Entfernung solcher Problemstoffe niemals ohne entsprechende Schutzmaßnahmen (z.B. Sauerstoffbegasung, Kofferdamm, Natriumthiosulfatspülungen, etc.) vornehmen. Es gibt nachgewiesene Fälle (siehe z.B. Daunderer, „Atlas der Giftherde“ oder von Harald J.Hamre „Amalgam“), wo schwere Erkrankungen durch ungeschütztes Entfernen der Zahnmaterialien aufgetreten sind.

Suchen Sie sich einen Zahnarzt, der mit dieser Problematik vertraut ist und sprechen Sie vor allem auch die als Ersatz vorgesehenen Materialien unbedingt mit Ihrem Homöopathen ab.

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Weitere Informationen zu diesem Themenkomplex:

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