Vergleich: Homöopathie – Schulmedizin

„Die Schmerzen (Beschwerden) werden durch das ihnen Entgegengesetzte (Allopathie) behoben… Eine andere Art ist folgende: durch das Ähnliche entsteht die Krankheit und durch das Ähnliche (Homöopathie) wird die Krankheit geheilt.“

Hippokrates


Allopathie

In der Allopathie werden gegen Krankheiten Mittel eingesetzt, die eine den Krankheitsursachen entgegengesetzte Wirkung haben (giech. alloin ).Die allopathische Schule erklärt, daß die Praxis der Medizin allein auf dem Tierexperiment beruhe und auf der darauf folgenden klinischen Beobachtung am Krankenbett. Ihre Methoden unterliegen einem ständigen Wandel. Wenn sich Schulmediziner über Krankheiten unterhalten, sprechen sie nur von materiellen Bestandteilen eines Körpers und seiner Gewebe. Sie erklären, jede Krankheit sei ein „Ding“ ohne tiefere Grundursache. Sie messen Krankheiten mittels Blutuntersuchungen und Messinstrumenten etc. Mikroskope erweitern die Erkenntnismöglichkeiten und verfeinern das Wahrnehmungsvermögen. Die mikroskopisch sichtbaren Gewebeänderungen sind für sie Beginn und Ende jeder Krankheit. Die Schulmedizin nimmt für sich in Anspruch, den Grund der Krankheit zu erkennen und eine ursächliche Therapie zu betreiben.

In Wahrheit aber zeigt sie nicht die wahren Ursachen für Krankheiten auf. Beispielsweise werden bestimmte Viren für den grippalen Infekt verantwortlich gemacht. Da praktisch jeder mit diesen Viren in Kontakt kommt, müsste auch jeder erkranken. Da dies nicht der Fall ist, muss geschlossen werden, dass Mikroben ohne Empfänglichkeit von Seiten des Organismus nichts ausrichten können. Der Mensch muss bereits krank sein, bevor sich Mikroben in ihm vermehren können. Diese sind also nicht die Ursache der Krankheit, sondern ein Symptom. Die Allopathen verwechseln Ursache und Wirkung, halten den Effekt für die Ursache und verfallen so einer falschen Theorie, die Theorie der bakteriellen Erreger. Zerstört man Mikroben, bleibt dennoch die Krankheitsempfänglichkeit erhalten. Penicillin, als Wundermittel dieses Jahrhunderts apostrophiert, heilt niemals eine Krankheit. Nur in sehr seltenen, lebensbedrohlichen Fällen, wenn wir das passende homöopathische Mittel nicht parat haben bzw. nicht rechtzeitig finden können, müssen Penicillin oder andere allopathische Medikamente eingesetzt werden.

Eine weitere, für die Gesellschaft unendliche Probleme bereitende „Therapie“ ist die Verabreichung von Psychopharmaka bei Gemütsstörungen.

Definition der Unterdrückung (§ 202,205 Organon):
Man bringt die Manifestation der Krankheit zum Verschwinden, ohne die Krankheit geheilt zu haben.

Unterdrückung kann auf viele verschiedene Arten erfolgen:

  • Unterdrückung von Gefühlen und Bedürfnissen:
    Kummer, Sorgen, Ärger, z.B. durch Psychopharmaka
  • Abbruch der Menstruation:
    durch kalte Bäder, Operation, Hormone
  • Abbruch der Muttermilchproduktion:
    z.B. durch Hormone
  • Unterdrückung durch lokale Anwendungen:
    Rhinitis, Sinusitis durch Nasensprays und andere Medikamente, Fieber durch Wadenwickel und Zäpfchen, Hauterkrankungen durch Kortison oder Zink-Schwefel-Zusätze, Fußschweiß durch Puder
  • Unterdrückung durch Strahlungen:
    Röntgen- und UV-Strahlen heilen, schulmedizinisch dosiert, keine Krankheit.
  • Unterdrückung durch Entfernung gut- oder bösartiger Wucherungen:
    Polypen, Mandeln, Fisteln, Warzen, Zysten etc.
  • Unterdrückung durch Palliative (Linderungsmittel):
    bei Asthma (Inhalation von Ätherischen Ölen), Krämpfen, Epilepsie, Paralysen, bei Tuberkulose und Schmerzen.
  • Unterdrückung durch Operationen:
    Abgesehen von Operationen bei lebensbedrohender Krankheit ist in der Regel von Operationen abzuraten. Heilungen sind durch Operationen in keinem Fall möglich. Durch weggeschnittene Myome und einen operierten Blinddarm ist die Ursache der Krankheit nicht behoben.

Wohl jeder chronisch Kranke hat folgende Erfahrung mit einer allopathischen Medikation gemacht: Seine Krankheit wurde mit einer gewissen Dosis eines Medikamentes „eingestellt“, d.h. für ihn erträglich gemacht, nicht aber geheilt. Je länger dieser Zustand anhält, desto höher wird die erforderliche Dosis, um die gleiche „Einstellung“ zu erreichen. Nach dem Absetzen des Medikamentes fällt er in einen Zustand zurück, der weit schlimmer ist als der vor der Einnahme des Mittels. Das allopathische Medikament bewirkte das Gegenteil einer Heilung.

Homöopathie

Die Homöopathie betont und lehrt, daß die Praxis der Heilkunst sich nach besten Grundsätzen und Gesetzen richtet. Seit Hahnemann sind diese Grundsätze und Gesetze gleichgeblieben. Der Grundsatz der Homöopathie lautet wie beschrieben:

„Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“
(griech. homoios =gleichartig und pathos =Leiden)

Das homöopathische Prinzip steht also genau im Gegensatz zur allopathischen Therapie. Die Homöopathie setzt im Krankheitsfall „ähnliche“ Medikamente ein. Sie schickt nicht chemische „Feinde“ in den Körper, sondern etwas „ähnliches“, ein „Simillimum“ (lat. das Ähnlichste). Dieses Prinzip des kleinen Reizes, der die spezielle Abwehrbereitschaft des Körpers stärkt, ist das Geheimnis der Homöopathie.

Die Homöopathie regt die Selbstheilungskräfte an,
die Allopathie unterdrückt sie.

Die ersten beiden Paragraphen des Organon umreißen Hahnemanns Vorstellungen vom Heilen, die mit der Einführung der Homöopathie verwirklicht werden konnten:

§1 des Organon:

Des Arztes höchster und einziger Beruf ist,
kranke Menschen gesund zu machen,
was man Heilung nennt


§ 2 des Organon:

Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange
auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachtheiligsten Wege,
nach deutlich einzusehenden Gründen.


Um Krankheit verstehen zu können, müssen wir uns zunächst über den Aufbau des Menschen im Klaren sein.

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