Vitamine, Mineralien und Vitalstoffe

Die Vitamine und Vitalstoffe sind erst in der Neuzeit Gegenstand der Forschung geworden. Lange Zeit war die Medizin davon überzeugt, dass Eiweiße, Fette und Kohlehydrate die einzig wichtigen Substanzen für den Organismus seien. Erst mit der Schiffart und der Eroberung ferner Kontinente wurde augenfällig, dass es offensichtlich zur Gesunderhaltung notwendige Stoffe gibt, die den Menschen bis dato unbekannt waren.

Heute kennen wir eine Vielzahl von Stoffen, die notwendig sind, zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Aber auch heute müssen wir feststellen, dass unsere Kenntnisse über diese Stoffgruppen noch unzureichend sind. Nur wenige Aufgaben der Vitamine, Mineralien und Vitalstoffe sind uns bis heute bekannt, die notwendige Menge für den Organismus ist umstritten. Dagegen ist unumstritten, dass es eine Vielzahl von lebensnotwendingen Stoffen in der Nahrung gibt, die uns noch immer unbekannt sind.

Noch immer erleidet derjenige Mangel, der versucht sich durch künstliche Produkte, die vermeintlich alles enthalten, was der Organismus zum Zellaufbau braucht, zu ernähren. Hinzukommt, dass sich herausgestellt hat, dass „naturidentische“ Vitamine nur einen Bruchteil der Wirkung haben wie natürliche Vitamine und darüber hinaus die sogenannten „Begleitstoffe“ von essentieller Wichtigkeit sind. Auch ist bisher unbekannt, in welchen Mengenverhältnissen die Substanzen zueinander stehen müssen, um ihre biologische Wirkung optimal zu entfalten.

Andererseits ist bekannt, dass aufgrund des „Stresses“ unserer Zeit, aufgrund der toxischen Belastungen von Luft, Wasser und Nahrung der Bedarf an Vitaminen, Mineralien, Enzymen und sonstigen Vitalstoffen deutlich höher ist als noch vor wenigen Jahrzehnten. Gleichzeitig hat der Gehalt an Vitaminen und Vitalstoffen in der Nahrung stark abgenommen (s. „Unsere Ernährung deckt nicht mehr den Bedarf…“). Einen Ausweg bieten hier nur Produkte, welche die uns bekannten Vitamine, Mineralien, Enzyme, Coenzyme, Aminosäuren, etc. in naturbelassener pflanzlicher Verbindung enthalten. Hierdurch ist auch eine Überdosierung einzelner Substanzen nahezu ausgeschlossen. Ohne Beratung durch einen mit der Materie vertrauten Therapeuten sollten jedoch keines der angebotenen Produkte über einen längeren Zeitraum zu sich nehmen. So kann z.B. das so wichtige Vitamin C bei einer Intoxikation mit Quecksilber (z.B. bei Amalgamversorgungen der Zähne) zu einer vermehrten „Auswaschung“ – ohne ausreichende Ausscheidung aus dem Organismus – dieser hochgiftigen Substanz führen. Selengaben sorgen dann durch eine „Selenit“ genannte Verbindung zu Einlagerungen im Gehirn. Die Folgen solcher Eigenverordnung können dann Krankheit und Siechtum sein.

Die wichtigsten Vitamine, Mineralien und Spurenelemente u. deren Vorkommen:

Vitamin A Retinol

Vitamin A beugt bei Sonnenbrand vor und hilft der Haut vor freien Radikalen zu schützen. Vitamin A ist im Augenpurpur gespeichert. Epithelschutzvitamin. Allerdings ist das Vitamin nur nach Verordnung durch einen Arzt oder Heilpraktiker einzunehmen. Es besteht Gefahr einer Überdosierung und ist in großen Mengen giftig.

Vorkommen

Aprikosen, Butter, Eier, Spinat, Möhren, Aal, Käse, Leber (Lebertran), Milch, Tomaten

Vitamin ß-Carotin

ß-Carotin ist die Vorstufe des Vitamin A. Dieses Vitamin wird im Körper in Vitamin A umgewandelt und wirkt dann genau so wie das Vitamin A. Es besteht keine Gefahr der Überdosierung. Der Körper scheidet ein zuviel des ß-Carotin wieder aus. ß-Carotin kann nur im Zusammenhang mit Fett aufgenommen werden, da dieses Vitamin fettlöslich ist. ß-Carotin beugt Krebs vor.

Vorkommen

Aprikosen, Möhren, Tomaten im Zusammenhang mit Butter oder Öl verwenden.

Vitamin C Ascorbinsäure

Vitamin C stärkt das Immunsystem und beugt Erkältungskrankheiten vor. Es ist ebenfalls verantwortlich für die Vorbeugung von Krebs und währt freie Radikale ab. Das Vitamin C beugt Zahnfleischbluten vor. Künstliches Vitamin C steht in Verdacht Erkrankungen wie Krebs eher zu fördern!

Vorkommen

Zitrusfrüchte, Hagebutte,  Erdbeeren, Kiwis, Acerolakirsche, Paprika, grünes Blattgemüse, Kartoffeln

Vitamin D Calciferol

Vitamin D ist für das aussehen gesunder Haut verantwortlich und hilft auch beim Knochenaufbau. Das Vitamin braucht nicht extra zugeführt werden, da es von der Sonneneinstrahlung in unserem Körper produziert wird.

Vorkommen

Fisch, Milch, Käse, Butter, Eier

Vitamin E Tocopherol

Vitamin E beugt Herz- und Kreislaufbeschwerden vor. Sterilität (nur bei Tieren bewiesen). Für eine Krebsvorsorge ist das Vitamin unentbehrlich. Nach Verletzungen oder nach Schnittverletzungen heilen die Wunden schneller wieder zu. Mit Nahrungsergänzung kann der Alterungsprozess herausgezögert werden. Das Vitamin E wird auch als Fruchtbarkeits-Vitamin bezeichnet. Vitamin E ist fettlöslich. Überdosierung ist umstritten,

Schäden aber wahrscheinlich.

Vorkommen

Nüsse, Getreidekeime, Möhren, Tomaten, Eigelb, frisches Obst, Blattgemüse

Vitamin K Phyllochinon

Vitamin K ist für die Knochenbildung mit verantwortlich. Das Vitamin sorgt auch für Vitalität.

Vorkommen

Salat, Blattgemüse, Joghurt, Milch, Leber

Vitamin B1 Thiamin

B1 ist für unsere Nerven sehr wichtig, Es steuert außerdem den Appetit, die Verdauung und sorgt für geistige Frische (Kofaktor wichtiger Enzyme des Kohlehydratstoffwechsels)

Vorkommen

Haferflocken, Nüsse, Naturreis, Leber, Herz

Vitamin B2 Riboflavin

B2 ist für unsere Sehschärfe, wie auch das ß-Carotin, gut. Mit B2 fühlen wir uns fit. Die Zellen bekommen entsprechende Energie.

Vorkommen

Milchprodukte, Fisch, Salat, Eier, Mandeln, Getreide, Gemüse

Vitamin B3 Niacin

B3 sorgt für den gesunden Schlaf. Unsere Herztätigkeit wird durch B3 gestärkt. Mit B3 kommt in uns Stimmung auf.

Vorkommen

Geflügel, Bierschinken

Vitamin B5 Pantothensäure

B5 baut Fettgewebe ab und ist für Schlankheitsbewusste interessant. B5 sorgt für eine gute Durchblutung, baut Stress ab und sorgt für gute Konzentration und Vitalität.

Vorkommen

Eier, Vollkornprodukte, Milch, Fisch

Vitamin B6 Pyridoxin

B6 stärkt das Immunsystem. B6 baut die Muskelleistung des Herzens auf und ist daher sehr wichtig für ältere Menschen.

Vorkommen

Lachs, Makrelen, Hering, Bananen, Nüsse, Sojabohnen, Getreide, Hefe, Leber, Nieren

Vitamin B9 Folsäure

Folsäure ist wichtig um Fehlgeburten bei Schwangeren zu verhindern. Folsäure ist für unser Wachstum, Nerven und Blutbildung verantwortlich. Kofaktor von Enzymen des Aminosäurestoffwechsels.

Vorkommen

Spinat, Weizenkeime, Milch, Grünkohl

Vitamin B12 Cobalamin

B12 baut Stress ab und sorgt für unsere innere Ruhe. B12 wird auch für den Aufbau von Knochen benötigt.

Beteiligung an der Übertragung von Methylgruppen und an der Reifung der Erythrozyten.

Vorkommen

Fisch, Eier, Fleisch, Leber, Milch, Joghurt

Vitamin H Biotin

Biotin gilt als Schönheits-Vitamin überhaupt: Biotin gibt den Haaren schönen Glanz und lässt es gesund aussehen. Die Haut wird geschmeidig und Fingernägel haben eine höhere Stabilität. Biotin, schlecht hin auch als Vitamin H bekannt, gehört zur Gruppe der B-Vitamine.

Besonders viel ist in Leber, Eigelb, Hefe, Pilzen, Vollkornprodukten und Soja-Erzeugnissen enthalten. Es wird von den Zellen des Magen-Darm-Trakts und vor allem in der Leber gespeichert. Durch zu einseitige und zu fettreiche Ernährung und durch Stress nehmen wir zu wenig Biotin auf.

Vorkommen

Milch, Eier, Haferflocken, Lachs, Champignons