Steigender Bedarf an Vitaminen & Mineralstoffen

Warum steigt der Bedarf des Menschen an Vitaminen und Vitalstoffen?

Durch Genussmittel: Der weit verbreitete Konsum von Alkohol, Tabak, Drogen– und Medikamentenmissbrauch raubt unserem Körper viele lebensnotwendige Mikronährstoffe. Diese benötigt er jetzt zum Entgiften des Organismus und zum reparieren der durch die Gifte angerichteten Schäden.

Durch Medikamente: Über 90% der älteren Erwachsenen nehmen regelmäßig Medikamente ein, und die meisten davon beeinträchtigen das Nährstoffgleichgewicht (siehe Krankheit und Tod durch Arzneimittel). So rauben Diuretika („Wassertabletten“) dem Körper Mineralien, Cholesterinsenker vermindern den Coenzym Q10-Spiegel, Kortison hemmt die Aufnahme des wichtigen (und in der Nahrung sowieso kaum noch vorhandenen [siehe Ernährung (verhungern an vollen Töpfen)] Spurenelmentes Selen und die „Pille“ – wohl der größte Nährstoffräuber überhaupt – beeinträchtigt unter anderem den Stoffwechsel von Folsäure und B-Vitaminen.

Durch Umweltgifte: Wir sind heute einer sehr viel höheren Anzahl von Umweltgiften ausgesetzt als die Generation vor uns. Sehr viele Menschen sind durch die Umweltverschmutzung belastet. Diese Gifte erschweren dem menschlichen Körper die Aufnahme von Vitalstoffen. Aber auch „hauseigene“ Gifte, wie zum Beispiel das Quecksilber aus den Amalgamplomben (siehe auch Amalgam, Palladium & andere Zahnmetalle), führen zu einem Verlust an Vitalstoffen. Indem sie mit den Spurenelementen konkurrieren, werden diese lebensnotwendigen Elemente aus dem Körper verdrängt. Auch hier werden wieder viele Vitalstoffe zum Entgiften und reparieren benötigt.

Beispiele von chemischen Umweltgiften in:

  • Reinigungsmitteln: Tenside, Phosphate, Perbonate
  • Kosmetika: Arsen, Blei, Barium, Formaldehyd, Hexachlorophen, Quecksilber
  • Schuhcreme: chlorierte Kohlenwasserstoffe, Tetrachloräthylen
  • Lacken, Klebstoffen: Xylol
  • Pflegemitteln: Benzol
  • Baustoffen: Asbest
  • Holzschutzmitteln: Pentachlorphenol (PCP)
  • Trinkwasser: Chlor
  • Luft: Blei, Kohlenmonoxid, Ruß, Quecksilber,…
  • Leder, Farben, Isoliermaterialien, Fliesenkleber, Pressspanplatten: Formaldehyd
  • Schwermetalle in Farben, Rostschutzmitteln, Glasuren von importierter Töpferware, Bleikristall: Blei, Cadmium, Quecksilber
  • Benzin: Blei
  • Zahnfüllungen: Amalgam; Kobalt, ….
  • Stickstoffhaltige Verbindungen, halogenierte, chlorierte Kohlenwasserstoffe in/bei nitratgedüngtem Gemüse
  • Brunnenwasser: Nitrat
  • Zahlreichen Wurst -/Fleischwaren: Nitritpökelsalz
  • Lösungsmitteln: Trichloräthylen, Tetrachlorkohlenstoff, Perchloräthylen
  • Produktion von Farben und PCB: Dioxin, Furan

Durch Krankheiten: Viele Krankheiten behindern die Aufnahme von Vitalstoffen aus der Nahrung. Vor allem aber ist der Bedarf an Vitaminen und Vitalstoffen massiv vergrößert. So wurde gezeigt, dass beispielsweise Tumorpatienten bis zu 4 Gramm (!) Vitamin C täglich verstoffwechseln* (die von der DGE empfohlene Menge liegt dagegen bei nur 100mg täglich).

Durch körperliche und psychische Extremsituationen: Stress ist einer der gefährlichsten Vitaminräuber unserer Zeit. Schon die Kinder stehen heute in der Schule mehr unter Erfolgsdruck als ihre Eltern. Dies setzt sich nahtlos ins Erwachsenenalter fort. Aber auch körperliche Extremsituationen, wie sie z.B. beim Sport vorkommen, verbrauchen mehr Vitamine. Auch Schwangerschaft und Stillzeit sind Phasen mit deutlich erhöhtem Vitalstoffbedarf.
*Douwes F. et al.: Einsatz von Vitamin C in der Therapie solider Tumoren (Journal für orthomolekulare Medizin, Heft 3/01, S. 237-254)

Die Stadien des Vitalstoffdefizits

Aus den genannten Gründen ist ersichtlich, dass die Schere zwischen Vitalstoffaufnahme und Vitalstoffbedarf immer weiter auseinander klafft. Außer in sehr fortgeschrittenen Stadien ist ein Mangel nur sehr schwer festzustellen. Trotz noch „normaler“ Blutspiegel können die Vitaminspeicher in den Zellen schon leer sein und vitaminabhängige Enzyme und Hormone funktionieren nur noch eingeschränkt. Aufgrund dieser Schwierigkeiten hat man versucht, die Entwicklung eines Vitaminmangels in verschiedene Stadien einzuteilen. Die folgende Grafik stellt die Problematik dar:

Als Resümee lässt sich feststellen: Dauerhafte Gesundheit ist ohne die Ergänzung lebenswichtiger Vitamine, Mineralien, Enzyme, Aminosäuren etc. nicht mehr zu erreichen bzw. zu erhalten (siehe auch: Unsere Ernährung deckt nicht mehr den Bedarf an Vitaminen..…). Aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe, deren optimaler Dosierung, der Tatsache, dass keine Süßstoffe oder andere synthetische Stoffe zugesetzt  sind und dem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis (allein die täglich benötigte Menge an Coenzym Q 10 kostet ebensoviel) empfehle ich das optimal zusammengesetzte

Hinweis: Eine Überdosierung von Vitaminen ist nur bekannt bei den fettlöslichen Vitaminen A,D und K. Deshalb dürfen diese einem Nahrungsergänzungsprodukt nicht zugesetzt werden. Anstatt Vitamin A verwendet man deshalb die Vorstufe Beta-Carotin, die der Organismus in Vitamin A umwandelt. Die Vitamine D und K sind in den Lebensmitteln (Grundstoffen) dieses Basiskonzentrates enthalten. Für eine Überdosierung der genannten Vitamine müsste man über mehrere Wochen täglich eine ganze Flasche trinken! Deshalb:

Ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel wie  kann man nicht überdosieren!