Das Gleichgewicht von Säuren & Basen

Das Säure – Basen Gleichgewicht, oder: „Warum so sauer?“

Übersäuerung als Hintergrund der Verschlackung im Organismus ist Mitursache der meisten chronischen Krankheiten.

Hierzu gehören insbesondere:

Herzinfarkt

Schlaganfall

Hörsturz

Osteoporose

Paradentose

Rheuma

chron. Leiden von Haut u. Augen

Diabetes

und depressive Verstimmungen.

Warum sind wir sauer?

„Ich bin sauer!“ Tatsächlich ist es so, dass alles, was uns „sauer“ macht die Übersäuerung im Stoffwechsel verstärkt. Stress, Kummer, Ärger, alle psychischen Belastungen führen zu einer verstärkten Übersäuerung im Stoffwechsel.

Falsche Ernährung, besonders leere Kohlehydrate (Zucker, Weißmehlprodukte), der übermäßige Konsum tierischer Eiweiße (Milch, Käse, Quark, Fleisch, Wurst) sowie unsere „Lieblingsgifte“, Tabak und Kaffee, führen sehr schnell zu einer massiven Übersäuerung im Stoffwechsel. Und aufgrund der mangelnden Bewegung der meisten Menschen in unserer Industriegesellschaft ist die Säurereduzierung durch die Abatmung von Kohlendioxid bei weitem nicht ausreichend. Auch die Nieren sind bei der massiven Flut von Säuren nicht in der Lage, diese genügend zu eliminieren. Hier spielt natürlich auch der Mangel an bindungsfähigem Wasser, das die renale Entgiftung erst ermöglicht eine wesentliche Rolle (siehe Wasser ist Leben).

Nach vorsichtigen Schätzungen ist mindestens jeder dritte Bundesbürger von dieser Problematik betroffen.

Der Beginn ist schleichend, erste Symptome sind oft Verspannungen, gelegentliches Ziehen in den Gliedmaßen, Verminderung der Sehfähigkeit, verschlechtertes Gehör, nachlassende Konzentration, Müdigkeit, seelische Verstimmungen und ähnliche Störungen.

Da mit der Übersäuerung auch vermehrt Stoffwechselschlacken im Organismus abgelagert werden, die gleichzeitig die Reizweiterleitung im Nervensystem verringern können, werden auch diese Anfangssymptome oft erst sehr spät bemerkt.

Besonders wichtig ist der ph-Wert des Blutes.

Hier führt eine Übersäuerung sehr schnell zur Funktionsunfähigkeit und damit zum Tod. Damit dies nicht passiert, versucht der Organismus die „Säureflut“ mit Basen zu neutralisieren.

Bekommt er diese nicht aus der Nahrung, beginnt er das Kalzium aus den Zähnen abzubauen (Zahnfleischschwund u. Abbau der Kieferknochen). Danach wird das überlebenswichtige Säure-Basen-Gleichgewicht im Blut durch Abbau der Knochensubstanz (=Osteoporose) aufrechterhalten.

Was können wir dagegen tun?

Zunächst einmal ist es notwendig für genügend Bewegung (Sport) zu sorgen. Über die gesteigerte Abatmung von Kohlendioxyd wir massiv entsäuert. Dann ist es sinnvoll auf die Ernährung zu achten und in vermehrter Weise Nahrung mit einem Basenüberschuss aufzunehmen (siehe nachstehende Tabelle). Erst wenn das alles nicht ausreicht, sollten Sie sich an einen Therapeuten wenden, um die notwendigen Maßnahmen zu besprechen. Auf keinen Fall sollten über einen längeren Zeitraum Basenpräparate eingenommen werden, weil hier die Gefahr besteht, mit der Zeit Arzneimittelsymptome zu entwickeln. Darüber hinaus wird durch solche Basenpulver die für die Verdauung notwendige Magensäure neutralisiert.

Also besser: bewegen, richtig ernähren, viel trinken (Kaffee, Tee und Alkohol gelten hierbei nicht als Getränke, da hierdurch ca. 4x soviel Flüssigkeit ausgeschieden wird und es durch diese Anti-Getränke auf Dauer zu einem massiven Flüssigkeitsmangel im Gewebe kommt) und wenn das nicht ausreicht einen diesbezüglich geschulten Therapeuten aufsuchen.


Es handelt sich bei den angebenen Werten um Vergleichswerte. Die Werte schwanken je nach Anbaugebiet, Düngung, Tierfütterung und Weiterverarbeitung.